{"id":721,"date":"2016-05-25T10:10:35","date_gmt":"2016-05-25T08:10:35","guid":{"rendered":"http:\/\/senat-grossegladbacher.de\/?page_id=721"},"modified":"2016-05-25T10:10:35","modified_gmt":"2016-05-25T08:10:35","slug":"lahn-reise-2008","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/senat-grossegladbacher.de\/?page_id=721","title":{"rendered":"Lahn-Reise 2008"},"content":{"rendered":"<h3>Senatsfamilienausflug<\/h3>\r\n<p>\u201eWarum ist es am Rhein so sch\u00f6n?\u201c Die Antworten auf diese Frage kennt der Rheinl\u00e4nder. Dass und warum es an der Lahn auch sch\u00f6n ist, wissen seit dem 21.06.2008 einige Senatorinnen, Senatoren, deren Kinder, Enkel und Freunde noch dazu.<br>\r\nGanz im Gegensatz zur pr\u00e4chtigen Stimmung sah es morgens bei der Abfahrt mit dem Wetter anders aus: mies. Dabei wollten wir mit dem Kahn auf der Lahn fahren! Aber heftiger Nieselregen? \u2013 Er blieb uns erhalten bis kurz vor Bad Ems, und als wir dort aufs Boot stiegen, hatte die Sonne gegen die Wolken gewonnen, sie blieb uns w\u00e4hrend des restlichen Tages treu. Unsere gute Laune hatte das Wetter t\u00fcchtig angesteckt.<br>\r\nWir fuhren also auf der Lahn von Bad Ems nach Obernhof. Seit der Bootfahrt wei\u00df man au\u00dferdem, dass die Lahn schon seit der R\u00f6merzeit befahrbar ist, dass die Lahn im 19. Jahrhundert \u201erichtig\u201c ausgebaut wurde mit Schleusen, von denen einige heute noch unver\u00e4ndert genutzt werden k\u00f6nnen und von uns genutzt wurden, dass und wo das legend\u00e4re \u201eWirtshaus an der Lahn\u201c in Wirklichkeit steht und in Betrieb ist, dass es noch Laubw\u00e4lder gibt (z. B. links und rechts der Lahn), deren Laubwerk so dicht scheint, dass kein Vogel es durchdringen kann, dass es Burgen und Burgruinen auch entlang der Lahn gibt, dass es im Gebiet der Lahn einen hochinteressanten Erzbergbau gegeben hat, dessen Produkte man eben \u00fcber die schiffbar gemachte Lahn abtransportieren wollte, wenn es denn die Bahn nicht gegeben h\u00e4tte. - Gut zwei Stunden Ruhe und Genie\u00dfen auf der Lahn.<br>\r\nMit dem Bus von Obernhof nach Diez; dort kurze Gelegenheit, zu Fu\u00df oder zu Wasser diese wundersch\u00f6ne kleine Stadt kennenzulernen, den Pegelstand der Lahn am eigenen Leibe zu \u00fcberpr\u00fcfen, wie unser mitreisender Chef-Purser Felix, oder mitsamt (Plastik-) Stuhl vor seinem Espresso zusammenzubrechen, wie der etwas f\u00fcr seine mitt\u00e4gliche Wachsamkeit tun wollende \u201eVizze\u201c. - Sammeln der Mannschaft und Fahrt zum Schloss Oranienstein. Zur allgemeinen Verwunderung musste man sich auf Bundeswehrgel\u00e4nde begeben. Das Schloss liegt innerhalb eines Kasernenkomplexes und wird von der Bundeswehr genutzt. Seinerzeit hat der Verteidigungsminister Franz Josef Strau\u00df das v\u00f6llig heruntergekommene Schloss f\u00fcr die Bundeswehr gekauft (1,00 DM) und dann f\u00fcr viele Millionen DM restaurieren lassen, um es wieder nutzbar zu machen. Seitdem haben auch gekr\u00f6nte H\u00e4upter hier Einzug gehalten, nicht nur die Oranier, von deren Stammh\u00e4usern Oranienstein eines ist. Hier feiern auch B\u00fcrgerliche (!) Geburtstage und Hochzeiten, finden Events von staatstragender Bedeutung statt und schieben Soldaten (freilich keine ganz gew\u00f6hnlichen, wie die T\u00fcrschilder auswiesen) ihren Dienst.<br>\r\nDer Limburger Dom war unser n\u00e4chstes Ziel. Man muss sich zu ihm schon hochbewegen, und das bei diesem wundersch\u00f6nen Wetter und den wunderbaren hohen Temperaturen! \u2013 Da stand nun das, was viele von uns bisher nur aus der Entfernung, von der A-3-Br\u00fccke, oder von dem guten alten 1000-Mark-Schein kannten. Die Bischhofskirche!<br>\r\nSchwester Theresia f\u00fchrte die Gruppe durch \u201eihren\u201c Dom, eindrucksvoll - informativ, interessant, humorvoll, und machte aus uns im Handumdrehen einen \u201eA-cappella-Chor\u201c, nicht ahnend, dass unsere Sangesk\u00fcnste von Session zu Session immer wieder und intensiv geschult werden. Umso gr\u00f6\u00dfer war ihre Verwunderung. Die unsrige war auch nicht gerade klein, als wir nach unserem \u201eAlleluja\u201c der ausgezeichneten Akustik lauschten. Diese machte sich dann auch der vorz\u00fcgliche Domorganist Igelkamp zunutze, der - eigens f\u00fcr uns - gute 20 Minuten lang sein Instrument vorf\u00fchrte. Sowohl artifizielle polyphone Abl\u00e4ufe (J.S. Bach) als auch romantische Klangmixturen (C. Saint -Sa\u00ebns) bleiben in einem solchen Klangraum transparent, wirkt das Tutti gewaltig, ohne zu bet\u00e4uben, ersch\u00fcttert noch der Schalldruck der tiefen Pedalt\u00f6ne. \u2013 Grandios! \u00c4rgerlich war, dass wir erst nach dem kleinen Konzert auf die Idee kamen, das alles auf der Orgelempore zu h\u00f6ren. Dann n\u00e4mlich h\u00e4tte man sehen k\u00f6nnen, welche physische Arbeit ein Organist zu leisten hat, der solche Orgelst\u00fccke spielt.<br>\r\nDem \u00c4rger folgte die Freude am guten Abendessen in Weilburg. Dieser Stadt merkt man heute noch die W\u00fcrde der ehemaligen Residenzstadt an, und das nicht nur, weil die Burg \u00fcber der Stadt thront. Den Schifftunnel, ein anderes Wahrzeichen der Stadt, fanden wir nicht so sehr beeindruckend, jedenfalls nicht von au\u00dfen. Wir h\u00e4tten durchrudern sollen. Aber dazu kam es nicht mehr.\r\nDas (Gala-) Abendessen in der \u201eLahnschleife\u201c zog alle magisch an und d\u00e4mpfte ausuferndes Interesse. Es kam dann wirklich zum (kulinarischen) H\u00f6hepunkt dieses Familienausfluges, dem auch zeitlich ausgiebig gefr\u00f6nt wurde. (Man g\u00f6nnt sich ja sonst nichts.)<\/p>\r\n\r\n<p>Die Heimfahrt \u00fcber die A 3 bliebe unerw\u00e4hnt, wenn wir nicht der langsam untergehenden Sonne nachgefahren und in einen einmalig spektakul\u00e4ren Sonnenuntergang hineingefahren w\u00e4ren; und das nach diesem Nieselregen am Morgen. Merke: Auch Senatoren sollten den Tag nicht vor dem Abend loben. - Er war sch\u00f6n, dieser Tag!<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\">wodife<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Senatsfamilienausflug \u201eWarum ist es am Rhein so sch\u00f6n?\u201c Die Antworten auf diese Frage kennt der Rheinl\u00e4nder. 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