{"id":688,"date":"2016-05-24T15:09:10","date_gmt":"2016-05-24T13:09:10","guid":{"rendered":"http:\/\/senat-grossegladbacher.de\/?page_id=688"},"modified":"2016-05-24T15:09:10","modified_gmt":"2016-05-24T13:09:10","slug":"wandertag-2009","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/senat-grossegladbacher.de\/?page_id=688","title":{"rendered":"Wandertag 2009"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Senatswandertag 13.09.2009<\/strong><\/h3>\r\n<p style=\"text-align: center;\">Da sage niemand, der Dreizehnte sei eher ein,<br>\r\nwenn nicht \u00fcberhaupt, Ungl\u00fcckstag.<br>\r\nDer 13. September 2009 war der Wandertag des Senates,<br>\r\nund was f\u00fcr einer!<\/p>\r\n\r\n<p>Ein Sonntag, sch\u00f6nes Wetter, ein klug gew\u00e4hlter Wanderweg, der die Senatswanderer durch eines der sch\u00f6nsten und Wald reichsten Gebiete des Bergischen Landes f\u00fchrte, wo diese W\u00e4lder tats\u00e4chlich rauschen, der Wanderer den unvermuteten Schatten m\u00e4chtiger Eichen genie\u00dft und durstig einen Schluck Wasser aus dem einladend murmelnden B\u00e4chlein zu trinken wagt. Wo ist das Bergische Land so sch\u00f6n, wo gibt es solche Ausblicke, Weitsichten, solche Idyllen, so merkw\u00fcrdig interessante Gegens\u00e4tze in n\u00e4chster Nachbarschaft? Die 30 Senatoren, 20 Kinder und 10 \u201eHunde\u201c haben es sich zu Wege gebracht und wissen: es ist die engere und weitere Umgebung von \u201eder Delling\u201c, jenem Weiler als evangelische Enklave im 19. Jahrhundert besonders geh\u00e4tschelt (siehe neo-klassizistische Schinkel-Kirche) und als solche \u00fcberlebensf\u00e4hig gehalten. Anders als das \u00e4lteste Gasthaus (eins von insgesamt nur drei H\u00e4usern), in Familienbesitz seit Generationen, gehegt und gepflegt, das dabei ist, f\u00fcr immer die Pforten zu schlie\u00dfen. Was aus \u201eder Delling\u201c, jedenfalls der profanen, wird, wei\u00df man nicht. Allein die Kirche darf schon ihrer v\u00f6llig ortsuntypischen Architektur wegen hoffnungsvoll in die Zukunft schauen. Ganz anders das Kloster Ommerborn, das eigentlich der katholische Bruder der evangelischen Enklave nebenan sein k\u00f6nnte. (Ist es nat\u00fcrlich \u00fcberhaupt nicht!) Das Kloster ist s\u00e4kularisiert, der letzte M\u00f6nch hat das Kloster aus Altersgr\u00fcnden verlassen. Die drei Hochkreuze oberhalb Ommerborns, ehemals stolze Insignien des Hauptaltars der Fronleichnamsprozession, wachen zuk\u00fcnftig \u00fcber die Tagungsst\u00e4tte eines niederl\u00e4ndischen Investors.<\/p>\r\n\r\n<p>Solcherlei Ver\u00e4nderungen interessieren die Natur \u00fcberhaupt nicht \u2013 Gott sei Dank! Und wegen dieser wundervollen Natur in diesem bemerkenswert sch\u00f6nen Flecken unseres Bergischen Landes bewegten sich die Damen, Herren, jungen Leute und Meute der Hunde, um zu sehen, in sich aufzunehmen, zu genie\u00dfen. Sie taten es bereits das zweite Mal; denn man war einhellig der Ansicht, dass der F\u00fclle des Naturangebotes mit einem Mal Senatswandertag nicht im Entferntesten beizukommen ist. Die Delling und Umgebung, einschl. Ommerborn zum Zweiten: herrlich!<\/p>\r\n\r\n<p>Wandern macht hungrig und durstig (ob\u2019s auch lustig macht, wurde eigens nicht untersucht.) Gegen den kleinen Hunger und Durst unterwegs halfen mitgef\u00fchrte Kleinigkeiten notd\u00fcrftig. Vorausschauenderweise, als h\u00e4tte man\u2019s gewusst, war f\u00fcr den deftigen Hunger und z\u00fcnftigen Durst danach beispielhaft beigeschafft worden, umfangreiches Grillgut bestellt und parat gestellt, der Grill selbst rechtzeitig angeworfen, Beilagen, Vor- und Nachspeisen, Kuchen auf dem B\u00fcfett raffiniert drapiert, Getr\u00e4nke, geistliche wie profane, \u201eal dente\u201c vorgehalten: Die Wiese vor dem Gemeindehaus hatte sich in ein Schlaraffenl\u00e4ndle verwandelt. Viele flei\u00dfige Damenh\u00e4nde brillierten mit souver\u00e4ner Routine im Service, brillant nicht minder die genussvollen Gaumen der Herren und die durstigen Kehlen der M\u00e4nner. Keine \u00dcberraschung bei solch verlockenden Angeboten! Anschlie\u00dfend: Ein allgemeines Ruhebed\u00fcrfnis war nicht nur untr\u00fcgerischer Hinweis darauf, wie wohl man sich f\u00fchlte, sondern auch Anfang vom Ende eines schlicht gelungenen Wandertages, gelungen, dank der planenden, organisierenden und handelnden Senatoren und deren Helfer. Und das Ende begann mit dem Aufr\u00e4umen, an dem sich auch (fast) alle beteiligten. Wie es sich eben geh\u00f6rt. \u2013 Ein besonderes Dankesch\u00f6n an alle! - Die Senatorinnen und Senatoren freuen sich dar\u00fcber und w\u00fcnschen sich solche Wandertage auch zuk\u00fcnftig.<\/p>\r\n\r\n<p>Nachschlag: die Akteure und ihre Mimen<br>\r\n\r\nChef-Pfadfinder: <strong>Heinz Braun<\/strong> (mobiles GPS)<br>\r\n\r\nMarketenderin: <strong>Susanne Fuchs <\/strong>(Mutter Courage und Mutter Teresa zugleich)<br>\r\n\r\nChef-Chauffeur und Fleischrastelli: <strong>Mathias Fuchs <\/strong><br>\r\n\r\n(je hei\u00dfer, desto leckerer das K\u00f6lsch!)<br>\r\n\r\nsein Assistent (temp.): <strong>Onkel Sam<\/strong> (meine W\u00fcrstchen sind besser!)<br>\r\n\r\nMa\u00eetre de Plaisir, Regie, Kommunikation: <strong>Rolf Sam <\/strong>(Schriftgelehrter des Senats)<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\">wodife<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Senatswandertag 13.09.2009 Da sage niemand, der Dreizehnte sei eher ein, wenn nicht \u00fcberhaupt, Ungl\u00fcckstag. 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